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Integrierter Reformstudiengang

Bewerben Sie sich für ein Medizinstudium an der RUB!

An der Ruhr-Universität Bochum erwartet Sie ein brandneuer integrierter Reformstudiengang Medizin (iRM) mit dem Ausbildungsziel "Arzt", der auf über zehnjähriger Erfahrung der Fakultät mit neuen Lehr- und Lernformen beruht:

  • Integriert: Nicht Fächer abarbeiten, sondern in einem nach Themen aufgebauten Curriculum Organsysteme und Krankheitsbilder in fächerübergreifend aufeinander abgestimmten Lehrveranstaltungen erarbeiten.
  • Reformiert: Solide theoretische Grundlagen in systematischen Vorlesungen und Praxis- und Patientenbezug vom ersten Semester an, in Lern- und Arbeitsteams im problemorientierten Lernen den Lernprozess selbst in die Hand nehmen, in praktischen Übungen Fertigkeiten des klinischen Alltags erlernen und in Praktika die erlernten Wissensinhalte in der praktischen Anwendung überprüfen.
  • Ausrichtung auf die neuen Anforderungsprofile des Arztberufs durch Einbeziehung ethischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Aspekte sowie die Vermittlung von kommunikativen Kompetenzen.

Curriculum integrierter Reformstudiengang Medizin - iRM

Für den integrierten Reformstudiengang wurden die positiven Aspekte aus Regel- und Modellstudiengang sowie die Erkenntnisse aus bisherigen Studienreformprojekten zusammengeführt.

Das Curriculum des iRM ist nach Themen aufgebaut. Dabei sind Vorlesungen, Seminare und Praktika fächerübergreifend nach Organsystemen, später nach Krankheiten aufeinander abgestimmt. Das erste Semester startet mit den Grundlagen der Humanbiologie, das zweite Semester beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat, das dritte Semester mit den inneren Organen, und das vierte Semester hat das Zentralnervensystem und Sinnesorgane zum Schwerpunkt.

Schon ab dem 1. Semester wird die systematische Grundlagenvermittlung mit klinisch relevanten Inhalten verknüpft und großer Wert auf den Praxis- und Patientenbezug gelegt. An konkreten Patientenfällen werden die erlernten Grundkenntnisse in Form des problemorientierten Lernens (POL) in Kleingruppen von 10 Studierenden auf die medizinische Praxis übertragen. Durch ein begleitendes Training ärztlicher Fertigkeiten (wie Anamneseerhebung und körperliche Untersuchung) und kommunikativer Kompetenzen und der Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Hygiene, des Gesundheitswesens, des Strahlenschutzes und ethischer Aspekte wird zudem auf eine Famulatur in einer allgemeinärztlichen Praxis im ersten Studienabschnitt hingearbeitet. Parallel dazu wird wissenschaftliches Arbeiten in Theorie und Praxis gezielt unterrichtet.

Im klinischen Studienabschnitt werden bereits in der Vorklinik erlernte praktische Fertigkeiten in einem großen Untersuchungskurs weiterentwickelt. In diesem Studienabschnitt ist zudem die thematisch engere Verknüpfung von Chirurgie, Innerer Medizin, Neurologie und Psychiatrie neu. An interdisziplinären Falltagen sollen Studierende ihren Kommilitonen interessante klinische Fälle vorstellen und so fächerübergreifende Analysen vornehmen. Über die Unterrichtsveranstaltungen hinaus werden die Studierenden intensiver als bisher in die klinischen Abläufe einbezogen.

Zudem erhalten Sie durch ein bundesweit einmaliges Angebot von 3.000 Patientenbetten in einem Verbund mehrerer regionaler Krankenhäuser bei uns eher Einblicke in Ihren späteren Arbeitsalltag als in hoch spezialisierten konventionellen Universitätskliniken.

Wie bewerbe ich mich?

Die Studienplätze im ersten Fachsemester Humanmedizin werden über die Stiftung für Hochschulzulassung vergeben (www.hochschulstart.de).

Fragen zum Studium beantworten die Studienberater der Medizinischen Fakultät.

Die zentrale Studienberatung finden Sie unter www.rub.de/zsb/.

Die Ruhr-Universität Bochum nutzt für die Zulassung zum Medizinstudium im Auswahlverfahren der Hochschule auch einen (freiwilligen) fachspezifischen Studierfähigkeitstest. Durch die Teilnahme an diesem Test können Sie unter Umständen Ihre Zulassungschancen verbessern. Nähere Informationen unter www.tms-info.org.